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Konsumzwang und Freiheit Im Gespräch mit Reverend Beat-Man2 min read

13. Juli 2018 < 1 min read

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Konsumzwang und Freiheit Im Gespräch mit Reverend Beat-Man2 min read

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„Reverend Beat-Man“ ist ein Berner Musiker. Er ist seit 1986 im Musikbusiness tätig.
Am B-Sides Festival trat er jedoch nicht alleine auf. Er wurde von „The New Wave“ begleitet. Zusammen mit seinen Kollegen brachte er den Sonnenbergboden zum Beben.

Dass „Reverend Beat-Man“ schon seit 32 Jahren im Geschäft ist, hat man am Konzert gemerkt. Er weiss wie man das Publikum erreichen kann und dies sehr gekonnt.
Seine Gestik und sein Auftreten waren sehr unterhaltsam und manchmal auch ein wenig verstörend. In seiner Musik verbindet er verschiedene Musikstils der 80er Jahre mit seinem ganz eigenen individuellen Sound.  Daraus entsteht eine vertraut neue Musik, welche ich in dieser Form nur von ihm kenne. Das Konzert eröffnete Beat-Man mit einer Rede, in der er über Gott und die Welt philosophierte.  Als anschliessend sein erstes Lied begann,
merkte man schnell, dass sein Gesang und seine Predigerstimme einige Ähnlichkeiten aufweisen. Anstatt zu singen, referiert Beatman mit einer kehlig-kratzenden Stimme. Einen Gegensatz, oder eben einen „Kontrapunkt“, bildete der Gesang seiner weiblichen, amerikanischen Begleitung. Nicole Izobel Garcia aus Los Angeles sang sehr gefühlvoll und leidenschaftlich. Alles in Allem war das Konzert eine vielseitige, spannende und mitreissende Sache.

Wer „Reverend Beat-Man“ nur von seiner Studiomusik kennt, hat keine Ahnung, wie kraftvoll dieser Typ ist. Denn sein Album „Blues Trash“ ist, auch wenn es vielleicht fürs Erste nicht so wirkt, gerade mal ein Hauch so eindrücklich und kräftig, wie sein Liveauftritt. Deshalb empfehle ich jedem, der sein Studioalbum mag, und eigentlich auch jedem anderen, „Reverend Beat-Man and the New Wave“ live zu hören.

Da uns der Auftritt von Beat-Man so sehr gefallen hat, liessen wir uns natürlich die Gelegenheit für ein spontanes Interview mit ihm nicht entgehen. Viel Spass beim schauen.

Text: Laurin Burach
Interview: Maurice Koepfli

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