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Interpretation von Calmans „Kann Grad Nich“13 min read

6. Februar 2020 9 min read

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Interpretation von Calmans „Kann Grad Nich“13 min read

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Es empfiehlt sich, diese Interpretation erst nach dem Hören des Albums durchzulesen.

Folgendes sind nur mögliche Interpretationen der einzelnen Lieder und Videos. Nichts davon hat den Anspruch universell richtig zu sein oder der ursprünglichen Intention von Calman zu entsprechen.

All Laid Out

Das Lied beginnt zunächst mit Vogelgezwitscher, dass eine harmonische Grundhaltung des Tracks vorstellt. In der gesungenen Hook wird beschrieben, dass alles bereits vorgezeichnet ist. Alles ist sicher, man kann eigentlich nicht verlieren, wenn man es nur versucht.
„Der Weg ist das Ziel“ rappt Calman in der ersten Strophe. Man könnte sich fragen, ob dass das ein Appell an die Hörer*innen ist, wie das Album konsumiert werden sollte. Weniger nachdenken, mehr fühlen, mehr spüren. Das Leben kommt sowieso, warum sollte man dann ganze Zeit zurückschauen. Oder auch nach vorne. Sinnbildlich wird das dann auch im Video dargestellt: Calman mit einer unbekannten Frau (der Sängerin?) auf einer Art Quad. Sie fahren irgendwo hin, zwar gespannt auf das Kommende, doch nie verängstigt.
Dass dann die Beiden später aus einer AsiaBox mit der Aufschrift „Pathos Box“ essen, ist nicht nur Anspielung auf das Albumcover, sondern fast schon Selbstkritik. Calman offenbart nämlich auf den kommenden 13 Liedern immer wieder Einblicke in seine Gefühls- und Gedankenwelt und setzt diese auf eine neue Ebene. Pathos auf eine Platte gepresst, beziehungsweise auf das Magnetband einer Kassette gedruckt.

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Kann Grad Nich

Calman wird im Lied zum Durchschnittsmenschen, der vieles verspricht, vieles verändern will und dann doch versagt. Die Ausrede aus diesem Dilemma ist „Kann Grad Nich“.
Wir – als Gesellschaft – könnten vieles verändern, vieles tun, doch verstecken uns immer wieder hinter faulen Ausreden und lassen uns dann wieder trösten, da unser schlechtes Gewissen uns zu erdrücken versucht. Deswegen betäuben wir uns mit Konsum, damit wir dieses schlechte Gewissen nicht spüren müssen.
Calman – als lyrisches Ich – erkennt immer wieder sein Fehlverhalten, ändert dieses aber nicht, denn er kann grad nich.

Taifun

Man könnte den Text von „Taifun“ als die Erfahrung eines Drogentrips verstehen:
Das lyrische Ich liegt in einem Bett und bewegt sich im ganzen Text nicht. Es wartet darauf bis die Wirkung der Droge einsetzt. Alle Probleme („lass den ganzen Wald so brennen“) werden nach hinten geschoben und durch den Konsum ersetzt. Die einsetzende Droge wird zunächst als Wind beschrieben, auf dem Calman fliegt beziehungsweise zu dem er wird. Wenn die Droge dann richtig wirkt, ist er nicht nur Wind, sondern Teil einer Naturgewalt (der Taifun).
Musikalisch findet im Song eine Steigerung statt: es kommen mehr Stimmen dazu, die Musik wird lauter, Calmans Emotionen scheinen zuzunehmen. Ein bisschen so, als ob die Droge immer mehr wirken würde, jedoch ist auch klar, dass dieser Rausch zu Ende gehen wird.
Calman wird – wenn er die Droge konsumiert – zum Teil eines großen Ganzen, obwohl er eigentlich in seinem Zimmer im Bett liegt.

Tour de France

Das Sehnen nach nicht Nachdenken, sondern einfach nur fühlen wird in diesem Lied beschrieben. Das einfache Leben, welches man auf einem Roadtrip führt, dem Pathos den man spürt, wenn man unterwegs ist, wird hier textlich und musikalisch beschrieben. Gleichzeitig wird die Hoffnung, dass dieses Gefühl nicht nach dem Roadtrip aufhört in der Hook zum Ausdruck gebracht.

Manchmal lüg ich meinen Arzt an

Calman und Fatoni ergründen hier die Abgründe ihres eigenen Seelenheils. Zwar sprechen beide davon, dass sie ihre Ärzte anlügen, jedoch geht es eigentlich um die Lügen die sie sich selbst erzählen. Das Bild vom „Arzt“ steht dabei für eine Vertrauensperson, zu der man geht, wenn man Probleme hat. Jedoch müsste man sich dafür diese Probleme auch eingestehen. Tut man dies nicht, lügt man zwar den „Arzt“ an, aber vor allem sich selbst.
Wenn Calman also rappt, „ich hab mich gesund geschrieben“ meint er, dass er sich selbst therapiert, um nicht einer übergeordneten Instanz (Arzt beziehungsweise Therapeut) eingestehen zu müssen, dass er nicht klar kommt. Er bemerkt zwar, dass er Probleme hat, will aber nicht wahrhaben, dass er zur Lösung von diesen Hilfe von außen benötigt.

Im Video wird das aufgegriffen, denn die Protagonistin klebt lieber zerbrochene Stifte (sinnbildlich für Kunst) mit Pflastern (=Arzt) zusammen. Dabei steht die Protagonistin für Calman oder zumindest einen Teil seiner Persönlichkeit, dass sie das Zeichen des Spermiums – welches für Calman steht – auf dem Nacken tätowiert hat.

Der Mann hingegen steht für Fatoni, der seine eigenen Probleme hat. „Der nutzlose Nichtsnutz wieder am rumsitzen“ wird gleichzeitig zur Einstellung des in einer Bärenfalle steckenden Fußes gezeigt. Der Mann bleibt jedoch sitzen und zieht lieber die Schnürsenkel seiner Schuhe neu hinein, als zu einem Arzt zu gehen, welcher die Verletzung behandelt. Fatoni beschreibt im Übrigen auf dem Song „Schminke“: „Ich habe stinkende Füße und darum ziemlich viel Schuhe“ was im Zusammenhang des Videos auch so interpretiert werden könnte: anstelle zum Arzt zu gehen, um das Problem mit den stickenden Füßen zu lösen, kauft sich Fatoni lieber neue/mehr Schuhe. Er betreibt als nur Problemverlagerung und nicht Lösung.
Am Ende des Videos schaut die Protagonistin direkt in die Kamera, als wolle sie die Zuschauer*innen fragen: „Und du so? Lügst Du auch deinen Arzt an?“

Gesamtheitlich spielt das Lied mit Video also auf folgendes an: oft erkennen und reflektieren wir unsere Probleme richtig, doch da wir uns nicht eingestehen wollen, dass wir diese Probleme haben, belügen wir lieber unsere Umgebung (Arzt/Mutter) und damit uns selbst.

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Karrenschieber

Dieser Track könnte als die Sehnsucht Calmans nach einem einfachen Leben verstanden werden. Er beschreibt die Einfachheit davon, Aufgaben zu bekommen und diese immer wieder zu wiederholen. Diese Wiederholung wird auch durch die Wiederholung der Hook vermittelt. Die Hook des Liedes ist ein Zitat von Nietzsche, der sich darüber echauffiert, dass die Engländer Darwin als neuen Philosophen verehren.
Calman setzt dieses Zitat jedoch in einen neuen Zusammenhang. Er beschreibt in seinen Zeilen Menschen, die zwar „Ohne Genie und ohne Geist“ arbeiten, jedoch dafür ein einfaches Leben führen. Er macht sich dabei nicht über diese lustig oder stellt sich über diese, sondern romantisiert eher dieses Leben, welches ohne „die großen Fragen“ auskommt. Man könnte ihm dabei fast schon eine Sehnsucht unterstellen. Jedoch ist klar, dass er sich außerhalb dieser Art von Leben aufhält und es nur von außen betrachten kann. Sein eigenes Genie ist ihm dann doch lieber, obwohl er auch gerne ohne Sorgen sein wollen würde.

Jan hat sich das Leben genommen

Calman beschreibt den Suizid eines sehr guten Freundes. Darunter liegend ist die Hoffnung mit diesem Ereignis abzuschließen. Man könnte dieses Vorgehen mit der Zeile „ich hab mich gesund geschrieben“ aus „Manchmal lüg ich meinen Arzt an“ in Verbindung bringen.
Jedoch erhöht Calman dieses Thema, in dem er es auf eine neue Ebene bringt: Wie geht man den damit um, wenn ein Mensch sich umbringt?

„Darf ich sauer sein?“; „Alles wird zu einem Zeichen“

Die Überbewertung von vergangenen Situationen wird zum Kernthema des Liedes. Calman kann nicht mit dem Suizid abschließen, weil nun jede vergangene Erinnerung dahingehend bewertet wird, ob es nicht theoretisch möglich gewesen wäre, die Selbstmordgedanken zu erkennen und damit die Tat zu verhindern. Alles wird in Frage gestellt und damit wird die Erinnerung an diesen Menschen getrübt.

Kathodenstrahl

Calman beschreibt hier die simple Welt, die ihm in seiner Kindheit von Sitcoms gezeigt wurde. In dieser suchen die Charaktere nicht nach Glück, doch durch Zufälle kommen diese dazu. Egal wie groß das Problem scheinen mag, am Ende jeder Folge wird dieses gelöst sein. Calman hat den Wunsch in diese Nicht-Realität einzutauchen, damit er seine eigene Realität nicht weiter erfahren muss. Diese ist nämlich – anders als die Realität der Sitcom-Charaktere – viel komplexer.

Dabei steht der titelsgebende Kathodenstrahl für die Einfachheit der Kindheit, als Calman noch Sonntagvormittags vor dem Fernseher sitzen konnte und seine Welt nur den Horizont des TV-Programms erreichte.

Die Technik der Kathodenstrahlen ist eine veraltete Technik, welche in Röhrenfernsehern angewandt wurde und heute – zumindest in diesem Zusammenhang – kaum noch Anwendung findet – ähnlich wie die Realität, welche Calman als Kind über den Fernseher lernte. Rein technisch sind Kathodenstrahlen übrigens nur wahrnehmbar, wenn diese durch einen luftleeren Raum (oder ein Raum mit deutlich vermindertem Gasdruck) geleitet werden.
In einem Raum, der luftleer ist, können wir als Menschen nicht leben, genauso wie Calman nicht in der Realität der Sitcoms leben kann.

Im Video thematisiert Calman genau diese Themen auch visuell: Sein Körper und sein Geist sind in der Nicht-Realität gefangen, weswegen diese nicht wahrnehmbar sind. Sein Herz möchte ein einfaches Leben führen, frei von Sorgen und anderen Problemen, weswegen es lieber in der Sitcom leben möchte. Jedoch bedeutet dass auch, nicht selbst fühlen zu können, sich selbst nicht wahrnehmen zu können, weswegen sich Calman von der Sitcom abkoppelt und zu sich selbst wird und somit in seiner Realität ankommt. Zwar in der Wüste, wo Leben schwerer ist, als in der Sitcom, aber dafür weitläufiger mit mehr Platz sich frei zu entfalten.

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Weg / Hier

Calman beschreibt hier eine toxische Beziehung, von der abhängig wurde. Er stellt dar, wie er benutzt wurde, spricht dabei aber keinen Vorwurf aus.
Indirekt wird eine gestörte Kommunikation beschrieben, wenn er über seine (Ex-?) Partnerin sagt, dass ihr Sprache zwar wichtig sei, aber „trotzdem kommunizierst du lieber über Krokodils-Tränen, oder viel mehr übers Nicht-Kommunizieren“.

„Man kann nicht nicht-Kommunizieren“ ist eine der Axiome (=Regeln) die der Kommunikationswissenschaftler Paul Watzlawick aufstellte, ob gesunde Kommunikation aufrechtzuerhalten. Spannenderweise exerziert Calman fast alle der 5 Axiome anhand dieser Beziehung durch.
Calman beschreibt am Ende des Tracks, wie die Sucht nach der anderen Person zu Fluchtgedanken umschwingen. Als er dann „weg“ ist, zieht wieder Harmonie in sein Leben ein (=Vogelgezwitscher).

Laura tanzt

Calman kann sich nicht mehr auf andere Menschen einlassen. Er hat nur noch Wut (vielleicht sogar Abscheu?) für andere Menschen übrig. Bis er eine Frau namens Laura beim Tanzen sieht und glaubt sich in sie verliebt zu haben. Jedoch verliebt er sich eher in die Idee und in die Freiheit der tanzenden Person und nicht in den Menschen dahinter. Sie enttäuscht ihn allerdings und entpuppt sich als eine der Menschen, die Calman nicht ausstehen kann.

Doggystyle Fakboi

Calman wünscht sich eine einfache Beziehung, jedoch kommt er nicht mit sich selbst klar. Er beginnt zu verstehen, dass wenn er schon so viele Probleme hat, die Probleme sich in einer Beziehung verdoppeln.
Er will nicht allein sein und geht oberflächliche Beziehungen ein, die nicht intim sind. Er nimmt sich dies auch in der Hook vor: „im Stile Doggy“, also Sex ohne Augenkontakt, ohne Intimitäten. Jedoch wünscht sich eigentlich Nähe und Vertrautheit von seiner Partnerin („doch ich kam mir in die Quere – Löffelchen-Stellung“). Doch er bleibt weiter bei Oberflächlichkeiten und hat nur Sex mit verschiedenen Frauen. Am Ende des Liedes ertönt der gepitsche Chorus „Don’t stop fuck, bra“. Dabei stellt sich die Frage ob Calman eine Sexsucht entwickelt hat, die über seine Handlungen bestimmt.

Wichtig

Calman beschreibt die vorgegebenen Wege, die jedem Menschen gesellschaftlich vorgegeben werden. Die Gesellschaft schreibt vor, was „wichtig“ und was „richtig“ ist. Schule, Ausbildung/Studium, Partner, Kinder, Haus, Hund. Den „Palast“, der gebaut wird, ist dabei der Palast des Spießertums. Dabei verliert das Individuum jedoch seine eigene Wichtigkeit und fühlt sich von diesen Konventionen eingesperrt.

Im Video wird (im Zusammenhang mit dem Text) dieses Eingesperrt- und Gehetzt-sein wundervoll von Maurizia Bachnick als Schauspielerin und Malte Nenninger als Filmmacher (und Kameramann) dargestellt.

Die Schauspielerin steht dabei für das bedrängte Individuum.
Unser Blickwinkel jedoch – der Blickwinkel der Gesellschaft – bekommt eine eigene Persönlichkeit zugesprochen: sie verfolgt die Schauspielerin, welche sich von unserer unsichtbaren Präsenz verfolgt fühlt. Dabei wirken ihre Bewegungen fast unmenschlich. Die an die Wand gemalten Kreuze stehen für die „wichtigen“ Ziele, die wir als Teil unserer Gesellschaft erreichen sollten. Wenn wir diese jedoch eigentlich gar nicht ablaufen wollen, wird uns das erreichen (das „erzielen“) der Ziele nicht glücklich machen, sondern nur fertiger („Wichtig“ wird oben rechts mit Kreuzen betont).

In dem Moment als die Schauspielerin beginnt auf eigenen Beinen zu stehen, alleine zu laufen, rappt Calman aus der Sicht der Gesellschaft, dass das Verhalten der Schauspielerin nicht wichtig und nicht richtig sei („was du machst ist nicht richtig, was du machst ist dich wichtig“). Die Gesellschaft will nicht, dass wir den vorgeschriebenen Weg verlassen und zeigt das auch. Die Schauspielerin stellt diesen Kampf gegen diese Konventionen durch ihren laufenden Handstand und ihrem wilden Herumspringen.
Schlussendlich stellt sie sich aktiv gegen die Gesellschaft, gegen deren Konventionen indem sie auf diese mit einer Hand-Pistole zielt.

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Schwimmer

Calman beschreibt wie das Bild vom „Mann-sein“ von Vaterfiguren geprägt ist (Vater, Großvater, Lehrer). Hierfür nutzt er das Bild des „Schwimmens“ als Metapher. Männer dürften laut diesem nicht über ihre Gefühle reden, müssen Geld machen und ihre Familie versorgen.
Die männlichen Vorbilder in seinem Leben wollten ihm vorschreiben, wie er sein Leben zu leben hat. Dabei ist sein Vater von seinem Vater stark geprägt.

Calman identifiziert sich nicht mit diesem Männerbild, fühlt sich dennoch als Mann („Ich war nie der beste Schwimmer, aber immer gern im Schwimmbad“). Er stellt sich gegen das vorgegebener Männerbild und rebelliert dagegen. Sein Vater reagiert mit Unverständnis und Gewalt auf diese Rebellion. Gewalt gegen Calman und gegen sich selbst.
All dies ist nicht anklagend von Calman formuliert. Er zeigt Verständnis dafür, dass der Vater durch seine Erziehung und das damit verbundene Männerbild in seinem Verhalten gefangen ist.

Calman emanzipiert sich und erreicht seine Mündigkeit (in diesem Zusammenhang: „Mann-sein“) nicht dadurch, dass er den Vorstellungen seines Vaters entspricht, sondern durch die Rebellion gegen dessen Weltbild.
Das Lied erscheint dabei fast wie ein letzter Brief an den Vater zu sein, mit dem Calman nichts mehr zu tun haben möchte.

Es behandelt also, dass wir als Gesellschaft immer wieder versuchen sollten, vorgegebene Wertevorstellungen zu hinterfragen und anzupassen; hier im Zusammenhang mit der Frage „Was ist ein Mann?“.

Friss doch meine Schmeichelworte

Calman spricht mit einem lyrischen-Du.
Er ist entwaffnend ehrlich und legt alles offen. Er verpackt im Text jedoch, dass er diese Ehrlichkeit im normalen Gespräch niemals einhalten könnte. Lieber soll die andere Person seine „Schmeichelworte fressen“, als dass er tatsächlich alles erzählt.

Calman beschreibt also, wie man über die Kunst ehrlicher sein kann, als ohne sie. Die Erhöhung der eigenen Gefühlswelt auf einer abstrakteren Ebene kann also helfen, sich selbst besser zu verstehen und somit dies auch der Umwelt zu ermöglichen.

Fazit

Calman bleibt auf seinem Album durchgehend ehrlich, doch dabei ambivalent. Ich habe mich zunehmend gefragt, ob all diese Erfahrungen, Geschichten und Menschen echt sind. Bis ich zu dem Schluss kam, dass das eigentlich egal ist. Die Fragen, die sich Calman in seinen Texten stellt, die Probleme die er aufzeichnet, sind spannender zu betrachten. Anhand seiner zur-Interpretation-offenen Texte und Videos wird seine Kunst zur Projektionsfläche meiner innersten Gedanken und Gefühle.

Schlussendlich lese ich meine Interpretation und frage mich, ob ich ihn analysiert habe oder nicht eigentlich mich selbst.