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„Ontas?“ – die neue EP von KAKKMADDAFAKKA ist draussen!3 min read

3. April 2020 2 min read

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„Ontas?“ – die neue EP von KAKKMADDAFAKKA ist draussen!3 min read

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Im Internet kursieren ab und zu kurzlebige Trends, die sich schnell verbreiten. Dazu gehört der „Ontas?“-Trend, welcher seinen Ursprung in Südamerika hat und unter anderem dazu führte, dass die Norwegische Band KAKKMADDAFAKKA ihre heute erschienene EP gleichnamig getauft haben. Wir haben eine Erklärung, was der Trend mit der EP zu tun hat und zusätzlich liefern wir dir neuen Hörstoff für die Quarantäne!

Oft frage ich mich, was EP- oder Alben-Titel mit deren Inhalt zu tun hat, ebenso bei der neuen EP von KAKKMADDAFAKKA. Bei „Ontas“ bin ich aber zuerst einmal über den Begriff selbst gestolpert, da ich diesen noch nie zuvor gehört habe. Nach einer kurzen Recherche stellte sich heraus, dass es sich dabei um einen Internet-Trend aus Mexiko handelt. Und wer die Indie-Rock-Band kennt weiss, dass sie einen ziemlich guten Draht zu ihren Mexikanischen Fans hat. „Ontas“ ist eine Verschmelzung aus „Dónde estás?“, was auf Deutsch „Wo bist du?“ bedeutet. Die Frage aber ist sexuell konotiert und wird für sogenannte „Booty Calls“ benutzt. Nachdem die Band zahlreiche solche Anfragen über die sozialen Medien erhielt, entschieden sie sich kurz darauf, ihre EP genauso zu nennen. Axel, der Leadsänger der Band, nahm das ganze humorvoll und meinte:

„Viele Leute haben uns diese Nachrichten geschickt, und ich habe nicht verstanden, was es war. Es geschah über Nacht, eines Tages hatten wir einfach all diese Nachrichten. Ich fragte die Fans, und es stellte sich heraus, dass viele Leute mit uns ‚Ontas‘ machen wollten. Wir fanden das lustig. Also dachten wir, wir machen eine Platte namens Ontas?“.

KAKKMADDAFAKKA wäre zurzeit auf Tour und hätte am 5. April auch Halt in Zürich gemacht, um dann wahrscheinlich ihre neue Musik vor Publikum zu spielen. Vor einem Monat erfuhren wir im Interview mit Axel Vindenes, dass diese neue Musik in den Startlöchern stehe. „Ontas?“ ist nun also das Ergebnis und es begeistert! Nebst „Baby“, „Echoes“ und „Moonshine“, welche im Verlaufe der letzten Monate veröffentlicht wurden, wir die EP durch zwei weitere Songs ergänzt. „DREAM“ und „RIDE“ sind zwei mit Synths geladene Songs, voller Energie und Schwung. Auch die Texte bleiben schnell hangen und lassen einem beim zweiten Mal Hören bereits mitsingen. Inspirieren lassen hat sich die Band anscheinend vom neuen Young Thug-Album, „So much Fun“.

Die fünf Norweger legen sich mächtig ins Zeug und produzieren Musik, so wie sie gerade Lust haben. Das Wichtigste daran ist die Freude, die in allen fünf Songs rüberkommt. Auch wenn es sich bei „Baby“ zum Beispiel um ein typisches Lieblingslied handelt, und der Text eigentlich ziemlich positiv gestimmt ist, beschreibt er das Zusammenspiel von guten und schlechten Zeiten, von Yin und Yang.

Wie versprochen liefern wir dir nun auch den neuen Hörstoff für deine Quarantäne zu Hause: Lautsprecher aufdrehen, tanzen und mitsingen (hört ja eh keiner!). Und falls du von der Musik begeistert bist, kannst du hier noch einmal das Interview mit der Band nachlesen. Oder aber, aufgrund der aktuellen Situation, die Band direkt unterstützen. Auch KAKKMADDAFAKKA ist zurzeit auf Hilfeleistungen angewiesen und verspricht ihren Untersützer*innen einige Überraschungen als Dankeschön. Via patreon.com kannst du die Band mit einem kleinen Beitrag unterstützen und somit weitere tolle Alben, EPs und Konzerte ermöglichen!

 

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Foto: Hania Komasinska