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Verführerisch, stilvoll und sexy: das ist SAND2 min read

26. Februar 2021 2 min read

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Verführerisch, stilvoll und sexy: das ist SAND2 min read

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Albumankündigungen sind ein ganz schön grosses Ding. Vor allem in Zeiten, in denen Live-Musik an Konzerten fehlt und deshalb vermehrt in den eigenen vier Wänden konsumiert wird. Doch noch grösser als die Ankündigung ist die Veröffentlichung selbst: Heute ist es so weit, Balthazar präsentieren ihr neuestes Werk „SAND“.

 

Ein Blick über den eigenen Tellerrand, und somit der Schweizer Musikszene, zeigte bereits im November vergangenen Jahres, dass sich im Studio der Belgischen Alt-Pop-Band Balthazar wieder was zusammenbraut. Noch vor ungefähr einem Jahr begeisterte die Band mit dem Album „Fever“ und zog los auf Tour durch ganz Europa. Doch kaum angefangen, musste die gut ausverkaufte Reise coronabedingt abgebrochen werden. Für Balthazar aber kein Grund, die Musik zur Seite zu legen und auf bessere Zeiten zu warten. Im Gegenteil – das frischgebackene Album schuf den Reiz, um noch mal einen drauf zu legen:

“We felt that with Fever, we hadn’t pushed it far enough. So that was the starting point – take it further.” – Maarten Devoldere, Co-Frontman

Das Resultat der fünfköpfigen Band lässt sich auf jeden Fall hören: Die elf Tracks sind vom unverwechselbaren und fesselnden Stil der Band geprägt. Verführerisch, stilvoll und sexy, das sind auch auf diesem Album erneut die Stimmen der beiden Frontmänner Maarten und Jinte. Ein wenig stutzen lässt aber das auf dem Cover abgebildete Wesen: Homunculus Loxodontus nennt sich die Skulptur der Niederländischen Künstlerin Margriet van Breevoort. Die Hände verschränkt und mit erwartungsvollem Blick sitzt das Wesen in einer Art Warteraum – und wartet. Auf diese Weise greift das Cover den Inhalt von SAND auf, welcher vom häufigen Warten handelt. Ruhelosigkeit und die nicht vorhandene Fähigkeit, den Moment zu leben oder das Vertrauen in die Zukunft zu stecken, zieht sich durch die Melodien des kompletten Albums hindurch.

Somit auch der Albumtitel, welcher an durch eine Sanduhr rinnende Sandkörner erinnert. Den Hörer*innen soll bewusst gemacht werden, dass wir diese Ruhelosigkeit im Alltag so hinnehmen und akzeptieren müssen:

„We’re at a point in our lives when we have to consider these aspects of life, that’s why the album is called Sand – after the sand in an hourglass.” – Maarten Devoldere, Co-Frontman

Die Ruhelosigkeit und das Warten auf das heute veröffentlichte Album hat sich aber auf alle Fälle gelohnt und wird mit der Musik belohnt. Das ist aber noch nicht alles, denn Balthazar hat zusätzlich zum Album neue Tourdaten veröffentlicht. Mit viel Optimismus und Vorfreude blicken wir auf den 26. Oktober 2021 – und warten bis dahin einfach mal!

 

 

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