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Sünden, die vergnügen: Lindas Guilty-Pleasure-Songs4 min read

3. Dezember 2021 3 min read

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Sünden, die vergnügen: Lindas Guilty-Pleasure-Songs4 min read

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Guilty Pleasures: Jeder hat sie, niemand steht zu ihnen. Auch wir vom frachtwerk haben eine ganze Sammlu

ng davon. Nun ist es an der Zeit, zu ihnen zu stehen!

Hello back, my dears! Wir sind zurück mit einem weiteren Einblick in die tiefen der Musikbibliothek unserer Autorinnen und Autoren. Die Musikredaktion vom frachtwerk hat sich nämlich dazu entschieden in regelmässigen Abständen dir einen Einblick in ihre musikalischen Abgründe zu gewähren. Einfach um zu zeigen, dass wir doch nicht so cool sind, wie wir manchmal vielleicht das Gefühl haben… 😉 Heute an der Reihe: Linda!

Text: Linda Lustenberger

Folge 5: Lindas Guilty-Pleasure-Songs

Hi, das bin ich Linda!

Kurz zu mir: GuMo, GuTa, oder GuNa! Ich bin Linda und gemeinsam mit Miriam feierte ich meine frachtwerk-Premiere vor über zwei Jahren am Gurten-Festival. Die Highlights waren AnnenMayKantereit, Twenty One Pilots und Faber, was meinen Musikgeschmack ziemlich gut trifft. Mittlerweile ist noch mehr Rock, aber auch Hip Hop und Rap dazu gekommen. Heute gehts aber um den Trash, für den sogar ich mich ab und zu etwas schäme. Enjoy!

1. Liam Payne – Strip That Down

Als ich im Alter von 12 Jahren mit der One Direction-Infection diagnostiziert wurde, war mir eines klar: Dies wird nie eine Guilty Pleasure sein. Ist es auch tatsächlich nie geworden. Jedoch machte die Band Ende 2015 eine längere “Pause”, in welcher alle Mitglieder Solo-Projekte starteten. So auch Liam, der sein Bubi-Image unbedingt loswerden wollte und mit ‘Strip That Down’ und den Lyrics “You know I used to be in 1D, now I’m out, free” überraschend erfolgreich war. Obwohl ich den Song natürlich nur als “Witz” höre, kann ich komischerweise den ganzen Text auswendig und finde, er darf auf keiner Party fehlen.

So darfst du dir jetzt Linda im Jahr 2015 vorstellen:

 

2. Migos – Stir Fry

Ich habe schon immer ab und zu mal gekocht, aber während dem ersten Lockdown letztes Jahr ging es dann richtig los. Meine Spezialität: Stir Fry. Mindestens einmal pro Woche habe ich das feinste Gemüse mit verschiedensten Gewürzen und leckeren Nudeln zusammen angebraten. Doch die wichtigste Zutat war die Mucke, die ich dazu hörte und nichts passte besser als der gleichnamige Song von Migos. Auch wenn dies vielleicht mein Einstieg in den Hip Hop war, der Song wird, auch heute noch, nur in der Küche gehört.

Wolltest du schon immer ein Musikvideo, dass zugleich ein Kochvideo ist? Tasty lieferts dir!

 

3. Bring En Hei – Baschi

Obwohl der Release dieses Songs bereits 15 Jahre her ist, habe ich einen spezifischen Moment immer noch genau vor mir: Mein Mami und ich konnten den Schweizer Match an der WM 2006 vor lauter Aufregung gar nicht mehr schauen und haben die 90 Minuten damit verbracht, ‘Bring En Hei’ auf dem Balkon mit der Nachbarschaft zu teilen. Ob sie Freude daran hatten, lässt sich bezweifeln. Ob man Baschi auf jegliche Art und Weise unterstützen soll, auch. Der Song ist trotzdem ein Banger, die neue Version von 2021 jedoch weniger. Schade.

An dieser Stelle: Liebe Tina Nägeli, ganz viel Bewunderung fürs durchhalten!

 

4. Cardi B –  WAP

Auch ich wurde letztes Jahr Opfer des TikTok-Hypes, welcher es unmöglich machte, ‘WAP’ nicht zu kennen. Was, in Kombination mit dem TikTok-Dance, als Witz twerkend auf dem Boden unserer Pension in Mykonos begann, endete mit einem fixen Platz auf meiner damaligen Mood-Playlist. Der Text sitzt und mit dem Überraschungsfaktor, dass sogar ICH den auswendig kann, zählt das manchmal schon als Partytrick. There’s some whores in this house.

Hier kommt deine Chance endlich mal einen TikTok-Tanz von A bis Z zu mastern! Viel Erfolg beim twerken!

 

5. DJ BoBo – Happy Birthday

Manchmal wundert man sich doch, was denn DJ BoBo heutzutage eigentlich so macht. Als ich mir diese Frage zuletzt stellte, bin ich auf diese Goldgrube gestossen. Seither vergeht kein Geburtstag, an welchem dieser Song nicht in Dauerschleife gehört wird, bis Leute sich vorzeitig von der Party verabschieden. In unserer WG gibt es regelmässige, von Geburtstagen unabhängige, Jam-Sessions und trotzdem bleibt das Gedächtnis bei der ersten Linie nach dem Refrain stehen. Vielleicht auch besser so.

Wenn wirs schon von Vergessen haben: Hier ein paar Meinungen von Réne, die wir auch gleich lieber wieder vergessen wollen…

Bis in zwei Wochen!

Hach, nun hast bereits zum fünften mal eine ordentliche Portion Guilty-Pleasure serviert bekommen. Mit Linda hat die fünfte Person der Musikredaktion ihre musikalischen Hüllen fallen lassen. Wenn du die letzte Folge mit Adina verpasst hast, kannst du die HIER nachlesen. Es ist Gold, versprochen! Wir sehen uns dann wieder in zwei Wochen. Selbe Stelle, gleicher Ort oder so… ok, ciao!