Goldberg-Variationen: Tanz im Luzerner Theater
In einem kreativen Spannungsfeld aus nachhaltiger Arbeitsweise und der Verbindung von Bachs «Goldberg-Variationen» mit Tanz, entsteht im Luzerner Theater ein einzigartiger Tanzabend. Das innovative Konzept integriert ein wiederverwendetes Bühnenbild und das Luzerner Sinfonieorchester, während Spiegel und Lichtspiel die Choreografie von Alba Castillo in eine faszinierende Dimension heben. Ein Stück, das wir euch ans Herzen legen möchten.
Autor:in:
Meret Lustenberger
Titelbild:
Ingo Hoehn
Hinweise:

Zu Beginn waren da das Bedürfnis nach einer nachhaltigen Arbeitsweise und der Wunsch, Bachs «Goldberg-Variationen» in ein Tanzstück mit einfliessen zu lassen. Entstanden ist daraus sozusagen ein «von hinten nach vorne» geplanter Tanzabend: Die Wiederverwendung eines bereits im Luzerner Theater genutzten Bühnenbildes in Form von Spiegeln («Das Bildnis des Dorian Gray» Spielzeit 22/23) und die musikalische Begleitung durch das Luzerner Sinfonieorchester boten die Grundlage für die Choreografie von Alba Castillo.


Die Company des Luzerner Theaters setzte jene Ideen in verspielte, beeindruckende und mit einer Leichtigkeit getanzte Soli und Choreografien als gesamte Gruppe um. Immer wieder wurde man als zuschauende Person vom Schein getrügt, wobei die als Bühnenbild dienende Spiegel unsicher werden liessen, wie viele Personen sich nun tatsächlich auf der Bühne befanden. Zusätzlich zu den menschlichen Spiegelungen reflektierte aber auch das Licht und warf Reflexionen auf die Bühne und ins Publikum, welche der Vorführung eine weitere Sensation bescherten.


Der Erfolg der Aufführung spiegelte sich schlussendlich im Premieren-Publikum wider, welches die Begeisterung mit einem lebhaften Applaus ausdrückte.

Infobox

Karten zur Vorstellung gibt es auf der Webseite des Luzerner Theaters.