
Auf dem Line-up hat das aha zahllose Fragen für jede Situation des Lebens. Hier eine Liste der Fragen, die mich am meisten bewegen:
Tell mit Armbrust und Sohn, Wasserturm vor Alpenpanorama oder kostümierte Massen an der Fasnacht. Diese Bilder mögen bei manch einer Schweizerin Heimatgefühle beschwören, doch schlussendlich sind es nur Konstrukte. Tell ist eine Fiktion, der Wasserturm ein Gefängnis, und an der Fasnacht läuft mehr Musik von Ed Sheeran als patriotisch ist. Wieso Menschen Orte zu einer Heimat machen und sich verwurzelt fühlen, untersucht Kulturwissenschaftlerin Susanne Scharnowski im Talk mit Philipp Loser.
Eine halbe Kaki, eine Packung Chips, ein Teller Crispy Rice Salat und eine Schüssel Tomatensuppe. Das habe ich heute gegessen. Was bei mir im Kühlschrank liegt, hat eine lange Vorgeschichte. Diese zu verstehen, hat sich die Journalistin Tanja Busse zur Aufgabe gemacht. Sie stellt unsere alltäglichen Lebensmittel in den grösseren ökonomischen Kontext, von ihren Ursprüngen bis zu den Konflikten, die auf dem Teller landen.
Wer selbst keine Wohnung besitzt, muss eine mieten. Zwar ist das teuer und jeden Monat wieder nervig, doch es schafft auch Arbeitsplätze – keine Wohnung ohne Verwaltung. Ein bisschen Ungleichheit kurbelt also die Wirtschaft an. Aber haben wir zu viel des Guten? Antworten und Perspektiven bietet Maya Eden, Ökonomin und Professorin für Wirtschaftswissenschaften.
«Ein Versuch ist sichtbar», schrieb meine Kunstlehrerin unter mein Stillleben in Aquarell. Neidische Kritiker*innen gab es schon immer, sogar als Kunst noch an Höhlenwänden hing. Richard Kuba ist (manchmal) einer dieser Kritiker. Der Ethnologe und Historiker hat Felsbilder in diversen afrikanischen Ländern erforscht, im Gespräch mit Journalistin Ellinor Landmann spricht er nun darüber, wie wir die früheste Kunst verstehen und missverstehen.
Geld regiert die Welt, so viel ist klar. Aber wie? Mit der Nummer auf meinem Konto lassen sich zumindest keine Gesetze kaufen. Journalistin Atossa Araxia Abrahaim kennt sich aus im finanziellen Niemandsland, wo sich Reichtum vor den Krallen der Steuerbehörden versteckt. Sie beleuchtet die Stellen, an denen Nationalstaaten und der Einfluss des Geldes aufeinandertreffen.
Du, ja genau du, bist nicht wie alle anderen – denn du bist speziell! Wir alle sind der «Main Character» in unserer eigenen Geschichte, ist ja klar. Und wir sind auch alle mega Special und individuell! Einzigartig sein zu wollen, ist tief menschlich. Wieso das so ist, kann Alina Tilner erklären. Die Sozialpsychologin klärt auf, woher die Individualität kommt.
Das sind nur ein paar der 20 Vorträge – eine Liste aller Talks und Expert:innen findest du HIER.
Das aha-Festival ist am 30. Und 31. Januar im Südpol. Tickets und weitere Infos findest du
hier. Falls du dann nicht kannst, gibt es alle Talks auch als PODCAST.